Welche Regenhose sollten Sie je nach Ihrer Aktivität wählen?
Für Wanderungen
Für eine mehrstündige oder mehrtägige Wanderung ist eine wasserdichte und atmungsaktive Hose die bequemste Wahl.
Eine Hose mit durchgehendem Reißverschluss ist ebenfalls ein echtes Plus. So lässt sie sich schnell anziehen, ohne die Schuhe ausziehen zu müssen, was besonders dann von Vorteil ist, wenn der Regen plötzlich einsetzt.
Bei hohen Schuhen ist dieses System fast unverzichtbar.
Bei niedrigen Schuhen bevorzugen manche Wanderer eine Hose mit Viertelreißverschluss. Das ist eine mögliche Lösung, aber bedenken Sie: Wenn Sie Ihre schlammigen Schuhe in die Hose stecken, riskieren Sie, das Futter zu verschmutzen … was wiederum Ihre Wanderhose verschmutzt.

Für das Trekking
Beim Trekking gilt es, das richtige Gleichgewicht zwischen Schutz, Atmungsaktivität und Gewicht zu finden.
Wenn Sie Ihre Ausrüstung mehrere Tage lang tragen, können schon ein paar hundert Gramm den Unterschied ausmachen. Umgekehrt ist eine zu leichte Hose an einem langen Tag im Regen manchmal weniger bequem.
Wählen Sie daher ein Modell, das zur Dauer Ihrer Tour und zu den erwarteten Bedingungen passt.
Für das Radfahren
Beim Radfahren trifft der Regen mit größerer Wucht auf den Stoff als beim Wandern. Daher ist es ratsam, eine Hose zu wählen, die eine gute Wasserdichtigkeit bietet.
Ein atmungsaktives Modell ist ebenfalls von Vorteil, insbesondere für den täglichen Weg zur Arbeit oder sportliche Ausflüge.
Entscheiden Sie sich schließlich für eine Hose, deren Beinenden enger gezogen werden können, um jeglichen Kontakt mit dem Antrieb zu vermeiden.

Für das Motorrad
Beim Motorradfahren erhöht die Geschwindigkeit den Druck, den der Regen auf den Stoff ausübt, erheblich. Die Sitzposition begünstigt zudem Wasseransammlungen in den Falten.
Leichte Regenhosen für Wanderungen sind aufgrund ihres geringen Platzbedarfs interessant, ersetzen jedoch keine echte, für den Motorradsport entwickelte Ausrüstung.